Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Warum Influencer Marketing auf Instagram?

Influencer Kampagne Schweiz

Warum Influencer Marketing auf Instagram?

Unsicher, wie Influencer Marketing eigentlich funktioniert und was es bringt? Für diejenigen, die sich selbst nicht allzu aktiv auf Instagram bewegen, könnten Influencer genauso gut Aliens von einem fremden Stern sein. Komisch nur, dass sie sich erstaunlich gut als Menschen tarnen. Für die Generation Y und abwärts sieht es aber ganz anders aus: bei uns steht Instagram an der Tagesordnung – und deswegen ist das Influencer Marketing auf Instagram so wirkungsvoll. Dieser Artikel gibt dir alle nötigen Infos, damit auch du endlich mitreden und entscheiden kannst, ob Influencer Werbung etwas für dich ist oder ob dir das gute alte Plakat doch geheurer ist.

Negativer öffentlicher Grundtenor zum Influencer Marketing als Vorurteil

Fangen wir mit dem öffentlichen Grundtenor zu Influencern an, der dich bestimmt auch schon erreicht hat. In den einschlägigen Boulevard Zeitungen liest man meistens nur Negatives über «diese hohlen Influencer» und das mühsame Instagram Marketing, mit dem man als Firma sein Geld in den Sand setzt. Da kann ich nur fragen, ob es wirksamer ist, ein teures Plakat zu buchen, wenn doch die meisten, die davorstehen, das Handy fixieren? Auch die Zahlen sprechen für sich – der Umsatz des Influencer Marketings hat sich in den letzten zwei Jahren verneunfacht! Der Influencer-hate wurzelt also in einem ganz anderen Problem: keiner versteht so richtig, warum es so viel bringt. Das wollen wir hier ändern.

Influencer Kampagne Schweiz

Objektiv betrachtet: Was ist ein Influencer und was kann er?

Influencer sind bekannte Persönlichkeiten auf Social Media, die eine grosse Followeranzahl aufweisen und mit den Followern mehr oder weniger professionell interagieren. Sie stellen Content bereit, der optimalerweise einer Struktur folgt und Diskursleitend ist, also zu Interaktionen und dem Agenda-Setting auf Social Media beiträgt. Influencer müssen nicht aus den Medien oder sonstigen Offline-Tätigkeiten bekannt sein, sondern können ihren Bekanntheitsgrad allein durch Social Media erlangt haben. Instagram gilt als die repräsentativste Plattform für Influencer (eigene Definition).

Spezialität Vertrauensfaktor

Die Spezialität der Influencer ist aber der Vertrauensfaktor. Dadurch, dass Social Media nicht komplett professionalisiert ist, stellen Alltagseinblicke jenseits von PR eine Menschlichkeit her, mit der sich die Follower identifizieren können. Was der Influencer präsentiert, kennen die Follower aus ihrem eigenen Leben und durch die Aufarbeitung dieser Themen kann der Influencer andere inspirieren. Das Resultat: Nähe, Vertrauen und Idol-Charakter.

Influencer Marketing bringt messbaren Erfolg

Marketing heisst oftmals ausprobieren und schauen, was passiert – build, measure, learn. Die direkten Erfolge kann man jedoch selten genau messen, man merkt nur irgendwie, dass der Umsatz gestiegen ist. Beim Influencer Marketing kann man dagegen die Impressions (Anzahl Ansichten) und Interaktionen (Likes/Kommentare) genauer nachvollziehen, als das bspw. bei Werbung in der Zeitung der Fall ist. Ausserdem können Kommentare unter den Bildern wichtige Inputs liefern, wie der Brand auf das Zielpublikum wirkt. Das sind mögliche KPI’s aus dem Influencer Marketing:

  • Anzahl Follower: Hier ist auf die Qualität der Follower zu achten
  • Engagement: Gilt pro Post. Rechnung: Likes + Kommentare / Anzahl Follower x 100 ergibt das Engagement
  • Interaktionen: Anzahl Likes + Kommentare (+ Shares + Speichern, je nach Definition)
  • Impressionen: Anzahl Ansichten. Dabei werden Follower, die das Bild 2x sehen auch 2x gezählt
  • Story Impressions
  • Story Reichweite (unique Impressions)
  • Anzahl Antworten auf die Story
  • Anzahl Klicks auf die verlinkte Firmenseite in der Story
  • Anzahl Webseiten Klicks im Profil
  • Eigene Messungen, z.B. wie oft der beworbene Gutscheincode eingelöst wurde

Die genaue Messbarkeit ist einer der grossen Vorteile der Influencer Werbung. Somit werden Zahlungen nur nach Leistung möglich, z.B. einen Betrag pro Like oder Kommentar.

Instagram Werbung fürs Branding nutzen

Nebst den Hard-fact KPI’s sind Influencer vor allem für eines perfekt geeignet: Instagram bietet zahlreiche Möglichkeiten, Nähe zum Zielpublikum zu schaffen. Man begibt sich als Firma auf Social Media in eine Dynamik hinein, in der man wie eine Person agieren kann: Nachrichten beantworten, kommentieren, alltägliche Einblicke ins Unternehmen gewähren etc. Dies verpasst deinem Unternehmen ein Image, welches zum Branding beiträgt. Je mehr Influencer für ein Unternehmen werben, desto stärker wird dieser Effekt des Brandings via Instagram Werbung. Natürlich ist es wichtig, die Influencer Kommunikation zu kontrollieren, um Images gezielt zu generieren. Dies ist aber kein Problem: Als Firma kann man genaue Anforderungen an die Posts etc. stellen, oder aber es sich einfach machen und dem Influencer vertrauen.

Möglichkeiten, als Influencer Agentur das Influencer Marketing zu skalieren

Man darf jetzt fragen, weshalb man überhaupt eine Influencer Agentur für die Instagram Werbung braucht. Hier wird es interessant! Influencer ist nämlich nicht gleich Influencer. Es gibt solche, die wirklich Einfluss haben und solche, die einen «leeren» Account besitzen mit wenig Engagement. Eine Schweizer Influencer Agentur muss den Markt deshalb genau kennen – Content Matters steht daher in engem Kontakt mit den Influencern und begreift sich selbst nicht nur als Influencer Vermittlung, sondern viel mehr als Netzwerk, worin alle zusammen Spass daran haben, ihren Funken proaktiv mit anderen zu teilen.

Dieses Influencer Netzwerk ist beim Skalieren des Influencer Marketings ebenfalls ein riesiger Bonus. Werbung auf Instagram mit Influencern arbeitet mit dem Social Proof. Je mehr Menschen ein Produkt gutheissen, desto eher finde auch ich selbst dieses gut. Je mehr Likes, Kommentare und Engagement ein Produkt auf einem Bild auf Social Media bekommt, desto besser. Instagram bietet die Möglichkeit, sich gegenseitig in der Instagram Story zu reposten. Das bedeutet, Influencer A postet das Bild derselben Kampagne von Influencer B in seiner Story und zeigt somit seinen Followern, dass dasselbe Produkt bzw. derselbe Brand so beliebt ist, dass er auch auf anderen Instagram Accounts beworben wird. Dieses Reposten stellt für Influencer B keinen Mehraufwand dar, weshalb die Kosten dafür sehr gering bzw. im Kampagnenpreis bereits inbegriffen sind. Dafür ist jedoch eine Influencer Agentur notwendig, die über das entsprechende Netzwerk verfügt!

Neugierig geworden? So einfach kannst du deine eigene erste Influencer Kampagne lancieren!

Die Möglichkeiten des Influencer Marketings sind unglaublich flexibel. Da ich selbst aus der Influencer Welt komme, habe ich tausend Ideen, wie man eine Kampagne umsetzen könnte: Ein Shooting mit 10 Influencern an deiner Location, gegenseitige Reposts und vieles mehr. Egal, welches Budget du einsetzen möchtest, wir finden die perfekte Lösung. Auch Influencer Kampagnen für Startups sind ein interessantes Mittel, um schnell bekannt zu werden. Wichtig ist nur – und das ist zu betonen – dass es von Anfang an richtig gemacht wird.

Bei Content Matters findest du Schweizer Influencer, die handverlesen und überprüft worden sind, echtes Engagement aufweisen und sich zu ihrem Instagram Account wirklich Gedanken machen. Überlass ihnen die Arbeit, um deinen Brand perfekt zu inszenieren! Informiere dich über die 4 Schritte, wie du deine Kampagne starten kannst. Ich und das CM Influencer Netzwerk freuen uns auf dich und deinen Funken!

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Lohnt sich meine Influencer Kampagne wirklich?

Lohnt sich meine Influencer Kampagne wirklich?

Der Chef wurde überzeugt, das Budget für die Influencer Kampagne bewilligt. Jetzt müssen Sie Resultate liefern. Doch gerade das Messen des Erfolgs bereitet nicht nur den weniger Instagram-Affinen Kopfzerbrechen. Dabei geht es mit den richtigen Influencer KPI’s ganz leicht! Das Geheimnis darum wird jetzt gelüftet.

Diese KPI’s messen den Erfolg Ihrer Influencer-Kampagne

Ob sich eine Influencer Kampagne für ein Unternehmen lohnt, ist sehr individuell und von Faktoren abhängig wie Erwartungen, Planung und Konzeption der Kampagne sowie der Authentizität und Wirkung des Influencers. Da es für das Influencer Marketing noch keine best practises gibt, heisst es: «build-measure-learn». Auch ohne Agentur kann ein Unternehmen nach bestem Wissen und Gewissen ein Konzept bilden. Dabei unterschätzen viele, dass nebst den Kosten für das Product Sponsoring solche Kampagnen oftmals mit hohem administrativem Aufwand verbunden sind, da die Kampagnen selbstständig überprüft und verbessert werden müssen. Dies ist vor allem der Fall, wenn man keinerlei Erfahrungen im Umgang mit Influencern und den gängigen Konzepten hat, wodurch die Probierphase nicht selten unnötig Geld und Zeit wegfressen. Um zu einer persönlichen best practise zu gelangen, muss man den Erfolg der Kampagnen stetig messen, um aus ihnen zu lernen. Um diesen Prozess zu verkürzen, lohnt es sich, auf eine Agentur zurückzugreifen. Aber Sie können das auch selbst, wenn Sie die folgenden KPI’s kennen, nach der sich die Influencer Kampagne ausrichten und messen lassen.

  • Engagement Rate: Nicht mehr die Anzahl der Followers ist massgeblich, sondern die Qualität. Je mehr Follower mit dem Influencer interagieren, desto höher wird die Werbewirkung erwartet. Die Interaktion kann anhand des Engagements beurteilt werden. Das Engagement ist die Anzahl Follower, die mit den Posts des Influencers interagieren und kann mittels öffentlich zugänglicher Daten z.B. auf likeometer.ch eingesehen werden.
  • Follower Zahl: Natürlich generiert eine Engagement Rate von 2% bei einem Influencer mit 40K Followern zahlenmässig mehr Kontakte (800 Interaktionen) als eine höhere Engagement Rate von 5% bei einem Mikroinfluencer mit 8K Follower (400 Interaktionen). Daher ist natürlich auch die Followerzahl ein entscheidender Faktor. Bestenfalls liegen beide KPI’s hoch.
  • Insights: Bitten Sie Ihre Influencer um folgende Daten (der Influencer sollte dafür über ein Business Profil verfügen):
    • Followerdaten: Verlangen Sie von Ihren Influencern die Insights zu ihrem Profil bezüglich Followerstruktur wie Alter, Wohnort, Geschlecht etc. So können Sie vorab herausfinden, ob der Influencer Ihre Zielgruppe anspricht.
    • Bild-Statistiken: Anhand der Insights finden Sie heraus, wie hoch das Engagement mit dem geposteten Bild war, sprich, wie viele Kontakte effektiv generiert wurden. Darin sind Anzahl Profilaufrufe, Likes, Kommentare und mehr ersichtlich.
    • Story-Statistiken: Auch für Stories gibt es Statistiken.
  • Bestellungen/Visits tracken mit Gutscheincode: Generieren Sie einen Gutscheincode, den der Influencer promoten kann. Mit Gutscheincodes ist der direkte Effekt auf die Bestellungen gut nachzuverfolgen.
  • Link-in-Bio: Die Bio ist nicht nur ein prominenter Werbeplatz, sondern wird auch von den Insta-Insights getrackt. Entweder man kann die Webseiten Aufrufe insgesamt überprüfen lassen sowie bei jedem Bild/jeder Story nachvollziehen, wie viele Webseiten-Klicks generiert wurden.
  • Google Analytics: Bei Google Analytics sollten die Zugriffe auf Ihre Webseite via Social Media steigen, wenn Kunden über den Link in der Bio des Influencers auf Ihre Webseite kommen.

Mit diesen Ideen im Kopf kann Sie nichts mehr aufhalten, denn so finden Sie schnell heraus, was wirkt – und was nicht. Abschliessend bleibt zu sagen, dass Influencer Marketing seiner eigenen Logik folgt. Es generiert höchstwahrscheinlich weniger Leads in Form von direkten Bestellungen, dafür aber wird Ihre Marke bekannter und greifbarer. Influencer sind Profis darin, unpersönlichen Produkten eine Identität zu verleihen. Finden Sie die richtigen Influencer für Ihren Bereich – und fragen Sie uns, wenn es nicht weitergeht.

Did this content matter to you? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Content created by: Andrea

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Mit diesem Gedankenexperiment verkaufen Sie sich auf Social Media erfolgreich

Content Matters Social Selling / Branding

Mit diesem Gedankenexperiment verkaufen Sie sich auf Social Media erfolgreich

Content Matters Social Selling / Branding

Branding – es betrifft uns alle. Vermarkten kann man nicht mehr nur Produkte und Dienstleistungen, nein. Seit 2018 jedoch sind es auch – Achtung – Sie! Social Media kann auf beruflicher Basis eine potenziell mächtiger Treibkraft entfalten. Denn es gilt: «Money follows attention».

Her mit dem Money? Dann her mit der Attention! Aber wie? Wer sich auf Social Media bewegt, wie Sie und ich, sollte sich darüber im Klaren sein, dass potenzielle Arbeitgeber und berufliche Kontakte stark von Ihrem Social Media Auftritt beeinflusst werden*. Doch, wie bewusst sind Sie und ich uns eigentlich, welche Wirkung wir mit welchem Content erzeugen? Um die Frage, wie man auf Social Media überzeugen kann zu beantworten, werfen wir erst einmal einen Blick auf die unbewussten Praktiken des Nutzers 2018, die es zu überwinden gilt.

Mit uneinheitlichem Content verpassen Sie Chancen

Die Strukturen der Social Media Welt leiten uns dazu an, je nach Plattform die eigene kommunikative Praxis anzupassen. Das heisst, je nach Social-Media-Kanal verhandeln wir einen anderen Teil unserer Identität. Auf Linkedin sind Sie vielleicht der Star-Verkäufer, auf Instagram dann wiederum der Hobbyhandwerker mit Bildern von zugegebenermassen dürftiger Qualität. Das ist ein Problem, denn: Wer sind Sie nun wirklich? Der Sky-rocket Salesman oder eben doch nur ein Mensch?

Die zumeist nicht nur unterschiedlichen, sondern sogar widersprüchlichen Darstellungsweisen wirken unprofessionell und werden Ihrer Karriere bestimmt keinen zusätzlichen Rückenwind bescheren. Mehr noch: Mit schlecht strukturiertem Content verpassen Sie berufliche Chancen. Denn überall lauern Konkurrenten, die durch gezielte Kommunikation keinen Zweifel an ihrer Erfolgspersönlichkeit lassen. Ja, es klingt oberflächlich – das ist der Vor- und Nachteil auf Social Media. Doch wer die Dynamik dahinter nicht verteufelt, sondern sie für sich nutzt, erkennt klar das Potential für die eigene berufliche Zukunft dahinter.

So verkaufen Sie sich auf Social Media: ein praktisches Gedankenexperiment

Wagen wir einen Blick hinüber zu denjenigen, die Social Media gekonnt nutzen. Zufälligerweise handelt es sich dabei genau um diese Parteien, die wir mit unserem Auftreten beeindrucken sollen. Die Rede ist von den Käufern Ihrer Fähigkeiten; den Unternehmen. Uneinheitliche Selbstdarstellung können sich erfolgreiche Unternehmen schon lange nicht mehr leisten. Für sie ist es selbstverständlich, sich nach einem CI (corporate identity) und einer Vision zu richten und sich durch gekonnte Anwendung dieser Identität zu einem Brand zu entwickeln.

Das können wir auch. Hier ein Gedankenexperiment: Auch wir können uns auf Social Media wie ein Unternehmen präsentieren. Dies bedeutet, dass der Content ab jetzt klaren Regeln folgt, und das auf allen Kanälen! Konstruieren Sie sich selbst eine CI und denken Sie wie eine Marke. Kennen Sie nämlich Ihr Ziel (Wofür möchte ich stehen?), können Sie danach Ihren Content Planen (Mit welchem Content kann ich meine Persönlichkeit, Vision und Ziele vermitteln?).

Und der private Instagram Account?

Nun mag Ihnen die Selbstdarstellung auf Social Media relativ egal sein. Aber eines ist sicher: Social Selling ist seit 2018 in aller Munde. Ein Trend, der niemand verpassen sollte, der in der Netzwerk-Gesellschaft am Ball bleiben möchte. «Schade um den privaten Hobby Account…» Nicht doch, der private Instagram Account darf trotzdem bleiben, aber am besten eben auf «privat» eingestellt. Und wenn Sie schon einen Social Media Account besitzen, warum es dann nicht gleich richtig machen?


*Die Rede ist von Social Selling. Firmen generieren Erstkontakte und Communities via Social Media, lernen so ihre Zielgruppe und deren «pain points» besser kennen. Den Erfolg dieses Konzepts proklamiert auch Linkedin: Linkedin Social Selling

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp